Gewähltes Thema: Aufbau einer Markenstimme für Home‑Decor‑Unternehmen. Willkommen! Hier verwandeln wir schöne Produkte in spürbare Persönlichkeiten. Lassen Sie sich inspirieren, probieren Sie Methoden aus und begleiten Sie uns auf dem Weg zu einer Stimme, die Kunden in ihrem Zuhause berührt. Abonnieren Sie, teilen Sie Ihre Erfahrungen und stellen Sie Fragen – wir antworten gern.

Identität und Werte: Das Fundament Ihrer Markenstimme

Formulieren Sie eine klare Aussage, die sowohl Zweck als auch Gefühl transportiert: Wen bereichern Sie, wie verändern Sie Räume, und warum existiert Ihre Marke? Dieser Satz wird künftig die Leitplanke Ihrer Tonalität.

Personas jenseits von Demografie

Ergänzen Sie Alter und Budget um Wohnrituale: Wer liebt Sonntagslicht am Esstisch? Wer sucht Ruhe nach langen Arbeitstagen? Solche Details zeigen, welche Worte Geborgenheit, Eleganz oder Leichtigkeit verstärken.

Emotionale Trigger in der Wohnkultur

Heimgefühl, Ordnung, Selbstverwirklichung – diese Motive prägen Kaufentscheidungen. Erzählen Sie nicht nur Maße, sondern Momente: das erste Frühstück am neuen Tisch, das behutsame Knarzen einer geölten Eiche.

Sprachstil pro Kanal

Auf Instagram darf die Stimme leichter und rhythmischer klingen, im Katalog ruhiger und detailliert. Fragen Sie Ihr Publikum: Welche Formulierungen fühlen sich stimmig an? Kommentieren Sie Beispiele – wir diskutieren mit.

Storytelling, das Räume sprechen lässt

Erzählen Sie den Konflikt: Chaos, Schatten, Ratlosigkeit. Dann der Wendepunkt: ein Teppich, der Linien ordnet, ein Spiegel, der Licht holt. Schließlich die Auflösung: Alltag, der wieder atmet. Leser bleiben an Emotionen hängen.

Storytelling, das Räume sprechen lässt

Vom Entwurf im Skizzenbuch zur ersten Kaffeeprobe im Showroom – jede Etappe ist eine Szene. Benennen Sie Zweifel und Entscheidungen; so wird Qualität zur erzählten Erfahrung, nicht nur zur Behauptung.

Wortschatz als Farbpalette

Definieren Sie Schlüsselwörter wie „ruhig“, „geerdet“, „luftig“. Stimmen Sie sie mit Farbwelt, Materialität und Fotostil ab. So fühlt sich jeder Post wie ein Teil desselben Zuhauses an.

Mikrotexte mit Wirkung

Buttons, Produktnamen, Pflegehinweise – kleine Worte prägen große Eindrücke. Ersetzen Sie „Jetzt kaufen“ durch „Zuhause bereichern“. Testen Sie Varianten und fragen Sie Follower, welche Formulierungen sich natürlicher anfühlen.

Styleguide lebendig halten

Ein Styleguide ist kein Archiv, sondern ein Atelier. Aktualisieren Sie Beispiele, sammeln Sie Formulierungen, die funktionieren, und markieren Sie Stolpersteine. Abonnieren Sie, um unsere Checkliste für lebendige Guides zu erhalten.

Community‑Dialog auf Social Media

Kommentare als Co‑Autorschaft

Antworten Sie nicht nur, spiegeln Sie Gefühle: „Danke für Ihr Bild, die Nachmittagssonne macht den Ton des Holzes wirklich sanft.“ So verankern Sie Ihre Stimme in echten Situationen und bauen Vertrauen auf.

UGC liebevoll kuratieren

Bitten Sie Kundinnen, ihr Lieblingsdetail zu zeigen, nicht den ganzen Raum. Ein Griff, eine Naht, ein Schatten. Diese Fokussierung schärft Ihre Sprache und lädt zu feinen, poetischen Beschreibungen ein.

Live‑Formate mit Ritual

Jeden Donnerstag ein „Stoff‑Spaziergang“ oder „Material‑Moment“. Wiederkehrende Formate schaffen Erwartung und Rhythmus für Ihre Stimme. Stimmen Sie über das nächste Thema ab – Ihre Wünsche bestimmen die Reihenfolge.
Begrüßen Sie mit einer kleinen Geschichte, nicht nur einem Rabatt. Erzählen Sie, wie ein Stoff gefunden wurde oder welcher Fehler Sie gelehrt hat, besser zu beraten. Dadurch entsteht Nähe statt bloßer Werbung.

Praxisbeispiel: Vom Showroom zur Stimme

01

Ausgangslage

Ein Studio an der Spree hatte wunderschöne Hölzer, aber austauschbare Texte. Kundinnen fühlten Qualität, lasen jedoch nur Produktdaten. Es fehlte ein Ton, der das Material erlebbar machte.
02

Stimmarbeit

Wir sammelten Kundenworte, hörten Gespräche im Showroom und entwickelten einen Wortschatz zwischen handwerklich und poetisch. Mikrotexte erzählten vom Duft frisch geölter Eiche und vom stillen Schattenwurf am späten Nachmittag.
03

Ergebnis und Learnings

Anfragen wurden konkreter, Gespräche persönlicher. Kundinnen zitierten Formulierungen aus Posts. Wichtigste Erkenntnis: Eine klare Stimme entsteht nicht am Schreibtisch allein, sondern im Gespräch über echte Wohnmomente.
Demigodcoaching
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