Gewähltes Thema: Erzähltechniken für das Wohndekor‑Marketing. Wie Geschichten Stoff, Farbe und Licht in Bedeutung verwandeln – mit Strategien, Beispielen und umsetzbaren Schritten, die Interior‑Marken Herzen gewinnen lassen. Abonnieren Sie, wenn Sie mit Erzählkraft Räume verkaufen wollen.

Warum Geschichten im Wohndekor verkaufen

01
Stellen Sie die Kundin als Heldin dar: Nach einem langen Tag findet sie im neuen Lesesessel Ruhe, während eine Stehleuchte wie ein freundlicher Nebencharakter Wärme spendet. Erinnern, fühlen, entscheiden – erzählen Sie diese Heimkehr. Kommentieren Sie Ihre Version.
02
Zeigen Sie Räume als Szenenbilder, nicht Produktlager. Ein Teppich wird zur Landkarte für Kinderabenteuer, ein Esstisch zum Treffpunkt alter Freunde. Beschreiben Sie Gerüche, Geräusche, Lichtwechsel. So riecht Holz nach Geschichte, Metall klingt nach Moderne.
03
Jede gute Wohndekor‑Story braucht Spannung: Unruhiges Arbeitszimmer, Wunsch nach Fokus, Lösung durch akustische Paneele und geerdete Farben. Schildern Sie den Moment, in dem die erste ruhige Stunde gelingt. Bitten Sie Leserinnen, eigene Wendepunkte zu teilen.

Brand Voice und visuelles Vokabular

Moodboards als Storyboards

Behandeln Sie Moodboards wie Drehbücher. Sequenzieren Sie Tageszeiten, Aktivitäten und Emotionen. Kleben Sie Stoffproben neben Fotos alltäglicher Gesten. So entsteht eine Abfolge, die Kundinnen intuitiv lesen. Teilen Sie Ihr Board im Kommentar und erhalten Feedback.

Farben als emotionale Leitmotive

Wählen Sie Farbakkorde wie musikalische Themen: Ocker als Spätsommer, Salbeigrün als Atempause, Indigoblau als Tiefe. Verknüpfen Sie Kollektionen mit wiederkehrenden Tönen. Fragen Sie die Community, welches Motiv ihnen Geborgenheit schenkt und warum.

Texturen mit Erzählwert

Texturen sprechen im Flüsterton. Grober Leinenbezug erzählt Handwerk, glattes Glas erzählt Klarheit. Koppeln Sie Haptik mit Lebenssituationen: Babyhautfreundlich, haustierresistent, sonnenlichtliebend. Fordern Sie Leser auf, ihre Lieblingsoberfläche und dazugehörige Erinnerung zu beschreiben.

Micro‑Stories für Social Media

Inszenieren Sie Transformationen, die Bedürfnisse lösen, nicht nur Staub wischen. Zeigen Sie Chaos‑Ecke, Bedürfnis nach Ruhe, Entscheidungsgrund, Ergebnis. Untertiteln Sie mit einer Mini‑Chronik. Laden Sie Follower ein, Fragen zu Produkten und Entscheidungen zu stellen.

Micro‑Stories für Social Media

Filmen Sie eine Frühstücksszene: Tasse auf warmer Holzplatte, Sonnenfleck wandert, Stuhl knarzt leise. Erzählen Sie in drei Texteinblendungen. Setzen Sie am Ende eine Frage, die zum Antworten animiert: Was ist Ihr Lieblingslichtmoment daheim?

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Fallbeispiel: Atelier Lindenweg

Die Ausgangslage

Ein Atelier in einer Nebenstraße kämpfte mit niedriger Frequenz. Schöne Produkte, doch austauschbare Posts. Sie beschlossen, jede Woche eine Bewohnerin eines Objekts vorzustellen: Stühle, die Nachbarn hören, Regale, die Rezepte sammeln.

Die Wendung: das Erbstück

Ein abgewetzter Samtsessel erhielt die Hauptrolle. Die Besitzerin erzählte von Briefen ihrer Großmutter, die sie darin sortiert. Fotos zeigten Kaffeeflecken wie Landkarten. Die Community bot Pflegetipps an und teilte eigene Erinnerungsstücke voller Patina.

Ergebnis und Learnings

In sechs Wochen stiegen die Profilaufrufe spürbar, die Verweildauer auf Produktseiten verlängerte sich deutlich. Kommentare verdoppelten sich, Anfragen wurden persönlicher. Wichtigstes Learning: Details, Stimmen und Zeitspuren verwandeln Dekor in bedeutsame Begleiter.

Einladen statt drängen

Formulieren Sie Handlungsaufforderungen als Einladung: entdecken, stöbern, mitreden. Verknüpfen Sie sie mit einer konkreten Szene, etwa Abendruhe im neuen Licht. So wird der Klick ein Schritt in eine Geschichte, nicht eine Pflichtübung.

Newsletter als Fortsetzung

Versprechen Sie im Newsletter keine Rabattschlacht, sondern Kapitel: neue Räume, echte Bewohner, hilfreiche Leitfäden. Bitten Sie um Antwort auf jede Ausgabe. So entsteht Korrespondenz, die Ihr Markenuniversum lebendig hält und Nähe schafft.

Kommentare als Dialog

Stellen Sie am Ende jedes Beitrags eine offene, spezifische Frage. Bedanken Sie sich persönlich für Antworten und greifen Sie Zitate später wieder auf. Leserinnen spüren, dass ihre Stimme Kapitel mitschreibt. Abonnieren Sie mit einem Klick.
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